ATELIER 30

Behutsame Einbauten für ein Gotteshaus fertiggestellt

Immanuelkirche mit feierlichem Festgottesdienst wieder eröffnet

 

05.10.2014

Die Immanuelkirche im Kasseler Stadtteil Forstfeld wurde im Jahr 1963 von dem  Architekten Olaf A. Gulbranson erbaut.  Im Zuge von Strukturwandelprozessen innerhalb der Gemeindearbeit wurden für die Kirchenarbeit neue Arbeits- und Projekträume benötigt. Ebenfalls sollte der Raum auch weiterhin für kleinere Andachten und Wintergottesdienste nutzbar sein.

Ein auffälliges Architekturmerkmal der Kirche bildet die den Innenraum prägende,  in mehreren Ebenen gefaltete Dachlandschaft.  Dieses Motiv aufgreifend, wurden für die neuen Funktionen zwei autark nutzbare transparente Kabinette entwickelt, deren Hülle durch einen Rhythmus aus einen Wechsel von vertikal angeordneten Eichenlamellen und einer Verglasung geprägt ist. Die Idee für das Konzept der Kabinette beinhaltete in diesem Zusammenhang einen kompositorischen Dialog zw. Neuem und bestehendem Raumgefüge sowie der Lichtführung innerhalb der beiden Strukturen.